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Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Jan Gerbitz
stadtklima-altona(at)zebau.de
040-380 384-28


Im Auftrag von

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Klimaschutzkonzept Altona

Projektlaufzeit: 2017-2018

Zukunftsinitiative StadtKlima Altona startet – Altona soll sichtbar klimafreundlicher werden
Altona will spürbar mehr für den Klimaschutz tun. Im Januar 2018 startete der Bezirk deshalb die Zukunftsinitiative StadtKlima Altona. Sie bringt Bürger und Planer, Unternehmen und Institutionen sowie Verwaltung und Politik zusammen, um gemeinsam Ideen für Klimaschutz und -anpassung zu entwickeln. Bis Ende 2018 soll ein Klima-Fahrplan festlegen, welche Maßnahmen in den nächsten Jahren schrittweise umgesetzt werden. Ziel der Initiative ist es, Altona sichtbar klimafreundlicher zu machen. Das Projekt wird mit Bundes- und Landesmitteln gefördert. 

Die Herausforderung: Anspruchsvolle Klimaschutzziele erreichen
Mit der Zukunftssinitiative Stadtklima Altona stellt sich das Bezirksamt Altona der Herausforderung, auf lokaler Ebene die nationalen Klimaschutzziele sowie die Ziele des Hamburger Klimaplans in konkreten Projekten zu verwirklichen. Damit will Altona sichtbar klimafreundlicher werden. Zugleich sollen die Projekte die urbane Lebensqualität in Altona verbessern und einen umweltfreundlichen Lebensstil im Bezirk fördern. 

Laut dem Hamburger Klimaplan sollen die CO2-Emissionen in Hamburg im Vergleich zu 1990 bis 2020 um 40 Prozent, bis 2030 um 50 Prozent und bis 2050 schrittweise um mindestens 80 Prozent reduziert werden. Damit das gelingt, setzt die Stadt Hamburg bereits diverse eigene Maßnahmen um oder plant diese, wie die Förderung des Radverkehrs, die Umstellung auf Elektromobilität oder der Umbau des Fernwärmenetzes.  

Der Weg: Altonaer Klimaschutzprojekte zu verschiedenen Themen entwickeln
Bis Ende 2018 wird der Klima-Fahrplan Altona (Integriertes Klimaschutzkonzept) in einem breit angelegten Verfahren ausgearbeitet. Als Grundlage wurde zuerst eine Energie- und CO2-Bilanz des Bezirkes der letzten drei Jahre sowie Szenarien für mögliche Klimaschutz-Potenziale erstellt. In verschiedenen Beteiligungs-Foren und Arbeitsgruppen wurden anschließend Ziele, Projektideen und Vorschläge für die Umsetzung in folgenden Handlungsfeldern entwickelt: 

  • Klimaschutz in der Stadtentwicklung, z.B.
    - Klimafreundliche neue Gebäude Quartiere
    - Qualitätsvolle Entwicklung des Gebäudebestandes
    - Nutzung erneuerbarer Energien
    - Klimafreundliche Mobilität
    - Nachhaltige Wirtschaft und Green Economy 
    - Abfall- und Kreislaufwirtschaft
    - Klimaanpassung und Stadtgrün
  • Klimaschutz durch vorbildhaftes Verhalten der Verwaltung
  • Klimaschutz im Haushalt und nachhaltiger Konsum 

Ziel war es, möglichst viele umsetzbare Projekte zu entwickeln, die durch Akteure und Institutionen im Bezirk verwirklicht werden können. 

Die Beteiligung: In Altona einen Dialog zum lokalen Klimaschutz initiieren
Die Konzepterstellung der Zukunftsinitiative wird begleitet durch einen breiten Dialog zum lokalen Klimaschutz: Auf der Online-Plattform (www.stadtklima-altona.de) konnten Interessierte ihre Ideen für den Klimaschutz in Altona bis zum 23. Februar 2018 einbringen, an einer Umfrage zum Klimaschutz in Altona teilnehmen und vorbildhafte Klimaschutz-Projekte aus Altona einstellen. Auch weiterhin können Beiträge per EMail an stadtklima-altona(at)zebau.de eingereicht werden. Unterstützend tourt an acht Tagen im Jahr 2018 ein Lastenfahrrad als mobile Mitmach-Aktion durch den Bezirk. 

Zudem veranstaltete die Zukunftsinitiative am 28. März 2018 und 25. Juni 2018 öffentliche Klima-Werkstätten, in denen Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Institutionen sowie Verwaltung und Politik gemeinsam Ideen für den Klimaschutz sammeln, diskutieren und entwickeln. Die letzte Klima-Werkstatt wird am 26. September 2018 stattfinden. Für eine bessere Organisation der Veranstaltung bitten wir Sie, sich hier kostenfrei anzumelden. Bilder der ersten Veranstaltungen, die Präsentation sowie die Dokumentation der Veranstaltungen stehen zum Download bereit: www.hamburg.de/altona/klimawerkstatt1

Mit einem jährlich stattfindenden KlimaKlub Altona soll im Herbst 2018 ein Netzwerk für Akteure rund um den lokalen Klimaschutz aufgebaut werden.

Die Vorgeschichte
2015 beschloss die Bezirksversammlung Altona, den Klimaschutz und die energetische Modernisierung von Gebäuden in Altona voranzubringen. In einem ersten Schritt wurde die ZEBAU mit der aus Bundesmitteln geförderten „Einstiegsberatung Kommunaler Klimaschutz“ beauftragt. Bis Ende 2016 erarbeitete das Büro fachliche Grundlagen, ermittelte wichtige Akteure im Themenfeld und legte mit Verwaltung und Politik einen ersten Handlungs- und Zeitplan für die Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes für den Bezirk Altona fest. Im Juni 2016 stimmte die Bezirksversammlung der Antragstellung für ein Integriertes Klimaschutzkonzept für den Bezirk Altona zu. 

Die Finanzierung
Gefördert wird das Vorhaben durch eine Zuwendung aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative der Bundesregierung (FörderkennzifferFörderkennzeichen: xxx03K05375). Mit der Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Das Projekt wird zudem mit Mitteln der Leitstelle Klimaschutz der Behörde für Umwelt und Energie gefördert. 

Die Projektpartner
Auftragnehmer ist eine Bietergemeinschaft aus ZEBAU in Zusammenarbeit mit der Averdung Ingenieurgesellschaft sowie dem Kommunikationsbüro SUPERURBAN. Die Bietergemeinschaft wurde 2017 über ein Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem öffentlichem Teilnahmewettbewerb ermittelt. Der Bearbeitungszeitraum für die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes erstreckt sich vom 1. Oktober 2017 bis 30. September 2018.

Weitere Informationen auf: http://www.hamburg.de/altona/klimaschutz/

Leistungen

  • Entwicklung eines Klimaschutzkonzeptes
  • Potentialanalyse
  • Akteursbeteiligung
  • Maßnahmenkatalog
  • Controllingkonzept
  • Kommunikationsstrategie
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