Zertifizierung von Passivhäusern
Die Bezeichnung Passivhaus steht für einen der effizientesten Energiestandards im Bereich der Gebäudeplanung und -realisation für Wohn- und Nichtwohngebäude. Er führt nicht nur zu einer erheblichen Senkung des Energiebedarfs und der damit verbundenen Betriebskosten, sondern leistet auch einen bedeutenden Beitrag zu einer umweltverträglichen Gebäudenutzung. Das Passivhausprojektierungspaket (PHPP) ist gleichermaßen ein Mittel zur Planung und Zertifizierung eines Passivhauses. Es ist eine wichtige Grundlage in der Beantragung verschiedener Fördermittel, die für den Bau eines Passivhauses vergeben werden.
In Kooperation mit dem Passivhaus Institut (PHI), Dr. Feist in Darmstadt, bietet die ZEBAU seit November 2002 für Wohn- und Nichtwohngebäude die Zertifizierung von Passivhäusern an. Das Angebot schließt neben dem eigentlichen Zertifizierungsumfang der Prüfung von Passivhausprojektierungspaket Berechnungen (PHPP), Messprotokollen, Abgleichen der Messergebnisse mit den Planungsgrundlagen bzw. den PHPP-Vorgaben auch eine jeweilige projektbegleitende Beratung mit ein.
Die ZEBAU arbeitet dabei in enger Kooperation mit Prof. Dr. Udo Dietrich von der HafenCity Universität Hamburg zusammen.
Im Jahr 2009 wurden verschiedene Zertifizierungen nicht nur im norddeutschen Raum von kleinen und großen Wohngebäuden als auch von Nicht-Wohngebäuden wie z.B. Schulen und Bürogebäuden sowohl neu begonnen als auch beendet. So wurde z. B. folgendes Projekt erfolgreich zertifiziert:
Bauvorhaben: Erdmannstraße (37 Wohn- und 3 Gewerbeeinheiten)
Architekturbüro: Huke-Schubert Berge Architekten
Auftraggeber: Altonaer Spar- und Bauverein eG
Zertifizierung von Passivhäusern und WK Qualitätssicherung
Seit 2008 kann die Zertifizierung von Passivhäusern auch mit der Qualitätssicherung der Hamburgischen Wohnungsbaukreditanstalt (WK) Stufe C (Kontrolle der Bauausführung) kombiniert werden. Damit ist die Zertifizierung von Passivhäusern mit der Kontrolle auf der Baustelle gekoppelt worden. Um ein zertifiziertes Passivhaus und die Hamburger Passivhausförderung zu erhalten, ist diese Kombination notwendig.
Weitere Informationen zum Passivhausstandard unter
www.ak-passivhaus.de.








