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Ansprechpartnerin

Susanne Gallenz, M. Sc.
kkn(at)zebau.de
040-380 384-18


Eigenes Projekt einreichen

Sie haben ein interessantes Projekt zum Thema Kommunale Klimaschutzkonzepte, Öffentlichkeitsarbeit, Bürgerbeteiligung, Areaversorgungskonzepte, Energetische Gebäudesanierung, Einsatz erneuerbarer Energien, Energiemanagement, Energieeffizienter Neubau oder Elektromobilität? Klicken Sie hier, um es zu veröffentlichen.


Eine Idee der


Partner

Aus der Region – Projektübersicht


Klimaschutzkonzept Altona
Projektlaufzeit:
2017-2018
Auftraggeber:
Bezirksamt Altona
Leistungen: Entwicklung eines Klimaschutzkonzeptes, Potentialanalyse, Akteursbeteiligung, Maßnahmenkatalog, Controllingkonzept, Kommunikationsstrategie
Kooperationspartner: Averdung Ingenieurgesellschaft mbH und SUPERURBAN Kommunikation
Besonderheiten: www.hamburg.de/altona/klimaschutz/


Energetisches Quartierskonzept Olympiazentrum Kiel-Schilksee
Projektlaufzeit:
2017-2018
Auftraggeber:
Landeshauptstadt Kiel
Leistungen: Analyse der energetischen Ausgangssituation, Ermittlung der Energieeinsparpotentiale,  Erstellung von Sanierungsvarianten, Beteiligungsprozesse mit allen Akteuren vor Ort, Unterstützung bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungskonzeption und -organisation
Kooperationspartner: FRANK ECOzwei GmbH, Freie Ingenieure Langer Schwerdtfeger, KAplus-Ingenieurbüro Vollert, BSP Architekten BDA
Besonderheiten: www.kiel.de/de/umwelt_verkehr/klimaschutz/


Energetisches Quartierskonzept Elmschenhagen-Süd/Kiel
und Sanierungsmanagement Elmschenhagen-Süd/Kiel

Projektlaufzeit:
2014-2018
Auftraggeber:
Landeshauptstadt Kiel
Leistungen: Projektmanagement, CO2-Bilanz, Ermittlung von Energieeinsparpotenzialen, Erstellung von Konzepten zur energetischen Gebäudesanierung, Erstellung von Energieversorgungskonzepten unter Berücksichtigung des Einsatzes von regenerativen Energien, Erstellung von Nahwärmekonzepten mit Blockheizkraftwerken sowie der Errichtung und des Betriebes von Nahwärmenetzen, Beteiligungsprozesse mit allen Akteuren vor Ort, Unterstützung bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Anschluss an das energetische Quartierskonzept: konkrete Umsetzung und Begleitung der vorgeschlagenen Maßnahmen in dem Quartier, Initiierung, Begleitung und Evaluation von Modernisierungen der Gebäude, Energieberatung von Hauseigentümern, Umsetzung von Nahwärmekonzepten mit Blockheizkraftwerken und erneuerbarer Energie und des Energiekonzeptes für das Schulzentrum Elmschenhagen, Informationsveranstaltungen, Unterstützung bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
Kooperationspartner: Dipl.- Ing. Jasper Harten und der Averdung Ingenieurgesellschaft mbH
Besonderheiten: www.kiel.de/de/umwelt_verkehr/klimaschutz/


Nutzung industrieller Abwärme in der östlichen HafenCity
Die HafenCity ist derzeit Europas größtes innerstädtisches Stadtentwicklungsprojekt und thematisiert die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz auf diversen Ebenen.
Die HafenCity wird auch ein Best-Practice-Beispiel für den Bereich Energieversorgung sein: Die Abwärme der Aurubis-Kupfer-Raffinerie wird zukünftig die neuen Gebäude in der östlichen HafenCity mit Fernwärme versorgen. Schwefeldioxid, ein Nebenprodukt der Kupferraffination, wird in der Aurubis-Anlage zu Schwefelsäure umgewandelt und setzt nahezu CO2-neutrale Wärme frei, die dann zur Versorgung der HafenCity genutzt werden kann. Die nachhaltige Nutzung der Abwärme in diesem Projekt mit Aurubis und enercity als Energieversorger wird jährlich rund 20.000 Tonnen CO2-Produktion vermeiden. Besonderheiten: www.abwaerme-leuchtturm.de/leuchttuerme/aurubis-enercity-contracting-leuchtturmprojekt


Energetisches Nachbarschaftsquartier Fliegerhorst Oldenburg
In der Stadt Oldenburg entsteht derzeit ein Modellprojekt, bei dem der Ansatz der Sektorenkopplung im Fokus steht. Die insgesamt 900 neu entstehenden Wohneinheiten sollen lokal produzierte Energie direkt nutzen. Das Projekt dient als „Reallabor“, und soll Erkenntnisse bezüglich der Sektorenkopplung mit Wasserstoff als Energieträger und zur Digitalisierung der Energiewende liefern. Dementsprechend soll im Zuge des Projektes auch eine digitale Plattform entwickelt werden, über die der lokale Energiemarkt automatisiert geregelt wird.  In das Gebiet integriert werden unter anderem ein Wasserstoff-Speicher mit Kartuschen, der dafür sorgt, dass keine überschüssige Energie verloren geht, sondern gespeichert wird und eine Wasserstoff-Tankstelle, die sowohl für Fahrzeuge, als auch zur Notstrom-Versorgung dienen wird.  Das „Reallabor“ im neuen Oldenburger Quartier soll zehn Jahre lang bestehen und einen Beitrag zu zukunftsweisenden Energie- und Quartiersentwicklungen leisten.
Besonderheiten: www.enaq-fliegerhorst.de


Klimagaarden
Das erste Klimaschutzquartier der Landeshauptstadt Kiel, mit dem bereits im Jahr 2012 begonnen wurde, ist das Projekt Klimagaarden. Die Umsetzung des dortigen Sanierungsmanagements wurde vom Bearbeitungsteam der complan Kommunalberatung und weiteren Partnern übernommen. Im August 2013 wurde das integrierte Quartierskonzept „Energetische Stadtsanierung im Quartier Zentrales Gaarden“ fertiggestellt, auf dessen Grundlage im Jahr 2014 die Umsetzung von Maßnahmen im Quartier begann. Entscheidend war für die Zielstellung im Projekt nicht nur den CO2-Ausstoß zu verringern, sondern auch die wirtschaftlichen Chancen im Stadtteil und die soziale Situation der Bewohner zu verbessern. 
Das Besondere an dem Projekt Klimagaarden ist vor allem die Tatsache, dass es das erste fertiggestellte Quartierskonzept in Schleswig-Holstein darstellte und war ein Pilotprojekt der KfW-Forschungsbegleitung.
Besonderheiten: www.klimagaarden.de


KLIMAfuchs – Das Hamburger Energiesparprojekt für Kitas
Projektlaufzeit:
seit November 2016
Auftraggeber:
Umweltstiftung S.O.F. (Save our Future)
Leistungen: Energieberatungen der Kitas, Vor-Ort-Begehungen mit Berichterstellung
Besonderheiten: www.save-our-future.de/klimafuchs.html


Norderstedt ist Pilotkommune des „Zukunftsfonds regional“
Mit der Auswahl der Städte Aachen und Norderstedt sowie des Landkreises Berchtesgadener Land als Pilotkommunen kann das Projekt „B.A.U.M. Zukunftsfonds regional“ zur Unterstützung der Energiewende in die praktische Umsetzung gehen. 

Die Idee des Zukunftsfonds ist es, Privatkapital von Bürgern und anderen Anlegern gegen eine attraktive Verzinsung zu akquirieren und damit Energieeffizienzmaßnahmen insbesondere in Unternehmen, aber auch in öffentlichen Einrichtungen und ggf. auch in Privathaushalten zu finanzieren. Der Zukunftsfonds wird in Form einer eingetragenen Genossenschaft organisiert, der idealen Unternehmensform zur Organisation des Gemeinschaftsprojekts Energiewende. Anders als die bereits zahlreichen Bürgerenergiegenossenschaften, die den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben, richtet der Zukunftsfonds sein Augenmerk primär auf die zweite, zu oft vernachlässigte Säule der Energiewende: die Steigerung der Energieeffizienz und Energieeinsparung. 

Deutschlandweit wurde der Zukunftsfonds bereits in Form einer eingetragenen Genossenschaft erprobt. Die B.A.U.M. Zukunftsfonds eG hat bisher Effizienzmaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von einer halben Million Euro erfolgreich finanziert; weitere Projekte in Höhe von über drei Millionen Euro sind in Planung. Mit dem neuen Projekt sollen die Funktionsfähigkeit und der Nutzen des Modells auf regionaler bzw. kommunaler Ebene aufgezeigt werden. Kommunen sind entscheidend für den Erfolg der Energiewende. Sie können die Energiewende vor Ort koordinieren und bündeln, indem sie Bürger, Unternehmen und alle anderen Akteure einbeziehen, und sie können regionale Finanzierungsmodelle für die Energiewende wie z.B. Bürgerenergiegenossenschaften initiieren. 

„Durch einen regionalen Zukunftsfonds in ihrem Einzugsgebiet können die beteiligten Kommunen ihre Vorreiterstellung in Sachen Energieeffizienz weiter ausbauen, ein grünes Wachstum ankurbeln und Arbeitsplätze sichern und schaffen“, so Prof. Dr. Gege, der das innovative Modell Zukunftsfonds erdacht hat.


Dachbodendämmung als Schulprojekt
In ihrem Klimaschutzplan hat die Stadtteilschule Barmbek das Ziel formuliert, die Verringerung der eigenen CO₂-Emissionen bis zum Jahr 2020 um insgesamt mindestens 20% zu reduzieren. Ein Schritt zur Erreichung dieses Ziels war die Dämmung der obersten Geschossdecke. Die Dachbodendämmung wurde im Rahmen eines Schülerprojektes durchgeführt, so wurde die Maßnahme auch pädagogisch und wirtschaftlich sinnvoll. Innerhalb von zwei Tagen konnte gemeinsam mit engagierten Schülern die oberste Geschossdecke mit einem Dämmstoff aus Zellulose bedeckt werden. Mit anschließenden Thermographie Aufnahmen konnten Lücken in der Dämmung aufgedeckt und nachverdichtet werden. Die errechnete Energieeinsparung durch die Dämmmaßnahme beträgt 2,4%. Neben der energetischen Verbesserung des Gebäudes konnten auch pädagogische Ziele verfolgt werden, da die Schüler aktiv in den Planungsprozess eingebunden wurden. Die teilnehmenden Schüler und Schülerinnen erhielten ein Zertifikat der Schule für ihr Engagement. 

Für mehr Informationen zu dem Schülerprojekt steht der Klimaschutzbeauftragte Jörn Krönert der Stadtteilschule Barmbek zur Verfügung. 

Jörn Krönert, Klimaschutzbeauftragter, Stadtteilschule Barmbek - Emil-Krause-Gymnasiale Oberstufe
Krausestraße 53, 22049 Hamburg, Tel. 040-428862725, joern.kroenert(at)bsb.hamburg.de


Stand März 2018. Alle Angaben ohne Gewähr und Anspruch auf Vollständigkeit.