Zum Inhalt springen
HHNord_1110x232px.jpg

Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Jan Gerbitz
klima-nord(at)zebau.de
040-380 384-28


Im Auftrag von


Gefördert durch


Klima-NORD – Klimaschutz im Bezirk Hamburg-Nord

Projektlaufzeit: 2019-2020

Die Freie und Hansestadt Hamburg ist sich – nicht erst seit Greta Thunberg und der „Fridays for Future“-Bewegung – ihrer Verantwortung und der Notwendigkeit bewusst, den Klimaschutz voranzutreiben und die erforderlichen Maßnahmen gegenden Klimawandel zu ergreifen. Im Hamburger Klimaplan setzt sich Hamburg das Leitbild einer Climate Smart City, d.h. einer modernen Stadt der Zukunft, in der Klimaschutz und Klimaanpassung elementare Bestandteile des gesellschaftlichen Miteinanders sind. Bis 2030 sollen die CO2-Emissionen in Hamburg im Vergleich zu 1990 um 55 Prozent sinken, im Jahr 2050 soll Hamburg klimaneutral, d.h. die CO2-Emissionen sollen um mindestens 95 Prozent reduziert sein. Die öffentliche Hand soll dabei im Rahmen ihrer Tätigkeiten vorbildhaft zur Erreichung der Klimaschutzziele beitragen. Als ein Schritt zur Vermeidung oder Einsparung von CO2 in Hamburg ist im Klimaplan z.B. festgehalten, dass die Hamburger Verwaltung bis 2030 weitgehend CO2-neutral handeln soll. Das Bezirksamt Hamburg-Nord hat dazu die Entwicklung eines integrierten bezirklichen Klimaschutzkonzeptes auf den Weg gebracht. Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord hat dieses Vorgehen am 14. Februar 2019 einstimmig beschlossen, um die Ziele und Maßnahmen des Hamburger Klimaplans auch auf der Bezirksebene zu transportieren, weiterzuentwickeln und umzusetzen.

Erster Schritt: „Fokusberatung Klimaschutz“

In einem ersten Schritt wird dazu seit November 2019 mit Hilfe der ZEBAU GmbH eine Fokusberatung Klimaschutz durchgeführt, Fördermittel der Nationalen Klimaschutzinitiative des BMU sind hierfür bewilligt. Ziel der Fokusberatung ist es, die wesentlichen gesellschaftlichen Akteure einzubeziehen und für das Thema zu sensibilisieren sowie den möglichen Umfang und die Handlungsfelder des anschließend zu erstellenden Klimaschutzkonzepts abzustimmen und zu definieren.

Um das geplante Vorgehen vorzustellen, Informationen zu bereits bestehenden Initiativen und Aktivitäten zu erhalten und vor allem die inhaltliche Schwerpunktsetzung und die möglichen Handlungsfelder des bezirklichen Klimaschutzes zu diskutieren, laden wir Fachleute und die interessierte Öffentlichkeit zu einer Reihe von vier öffentlichen Workshops ein: 

Workshop 1: Klimaschutz in der Stadtentwicklung

Workshop 2: Klimafreundliche Wirtschaft

Workshop 3: Klimafreundlich mobil

Workshop 4: Alle gemeinsam: Für den Klimaschutz!

So geht es weiter: Das Klimaschutzmanagement

Als wichtigste Maßnahme wird 2020 ein Förderantrag für die Personalstelle eines bezirklichen Klimaschutzmanagements gestellt werden, um das Thema in der Verwaltung zu etablieren. Der oder die Klimaschutzmanager/in wird federführend in einem bis zu zweijährigem Prozess unter Beteiligung aller relevanten Akteure und der breiten Öffentlichkeit das integrierte bezirkliche Klimaschutzkonzept erarbeiten und abstimmen und die Durchführung von Maßnahmen betreuen. Hierbei sind Ihre Mitarbeit und Unterstützung gefragt!

Die Finanzierung

Gefördert wird die „Fokusberatung Klimaschutz“ durch eine Zuwendung aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative der Bundesregierung (Förderkennzeichen: 03K11452). Mit der Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesministerium Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Foto: Lisa Schwarz / pixelio.de